Juli 10

Mein neues Salzwasseraquarium

Der lange Weg zu meinem ersten Salzwasseraquarium

 

Schon als kleines Kind hatte ich, unterstützt durch meine lieben Eltern, immer mindestens ein Aquarium. Damals hatte ich noch keine Ahnung das man auch ein Salzwasseraquarium haben könnte.
Als Kind habe ich natürlich alle möglichen Anfängerfehler gemacht aber meine tolle Eltern haben mich diese Erfahrungen machen lassen damit ich daraus lerne.

Mit kurzen Pausen hatte ich fast immer mindestens ein Aquarium, zur Zeit sogar zwei Stück. Jedoch war jedes davon ein klassisches Süßwasseraquarium.
Schon oft habe ich davon geträumt mir ein Salzwasseraquarium zu bauen. Im Laden habe ich Stunden vor den Schaumodellen gestanden und mir im Kopf
ausgemahlt wie ich mein eigenes einrichte. Heute war der Tag an dem dieser Traum in Erfüllung ging.

 

Die Einrichtung des Salzwasseraquariums

Die Einrichtung ging schnell. Ein altes Becken stand noch natürlich noch rum. Der Bodengrund ließ ich auch fix in meinem Fundus auftreiben.
Wichtig war mir natürlich die naturgetreue Einrichtung. Als Vorlage habe ich mir den Europäischen Mittelmeerraum genommen, genauer die Küstenregion des nördlichen Teiles von Ibiza.
Diesen Teil kenne ich aus Urlaubsfahrten persönlich, sodass ich ein klares Bild vor Augen habe.

Das Auftreiben der sonstigen Einrichtungselemente war erstaunlich einfach. Hier im Ruhrgebiet gibt es in jedem Stadtteil einen Zoo laden mit einer großen Auswahl.

 

Ich freue mich wie ein kleines Kind das ich nun mein eigenes Salzwasseraquarium habe und auch wenn die Einrichtung wie in vielen Teilen des Meeres aussieht bin ich stolz darauf die Natur in ihrem aktuellem Stand nachgeahmt zu haben.

Manchmal setzte ich mich vor dieses Aquarium und fühle mich wie am Meer. Besser hätte ich es nicht machen können.

 

Hier findet Ihr ein Bild meines Salzwasseraquariums: Mein Salzwasseraquarium

 

 

Liebe Grüße

euer Moerkel

 

Dezember 22

Der Wert des Lebens – Ein Stein ohne Preis

Der Wert des Lebens – Ein Stein ohne Preis
Eine Geschichte die zum nachdenken anregen soll:

Ein kleiner Junge ging zu seinem Vater und fragte:
„Was ist der Wert des Lebens?“

Sein Vater gab ihm einen Stein und sagte:
„Nimm diesen Stein und gehe auf den Markt, wenn dich dort jemand fragt was der Stein kostet sage nichts.
Hebe einfach nur zwei Finger und schweige.“

So ging der Sohn auf den Markt und bot den Stein an.
Eine Frau hielt bei dem Jungen und sagte:
„Der Stein würde sich gut in meinem Garten machen. Was soll er denn kosten?“
Der Junge hob zwei Finger in die Luft und schwieg. Die Frau sagte:
„Zwei Euro? Dafür würde ich den Stein kaufen.“

Der Junge packte den Stein ein, rannte zu seinem Vater und sagte ganz aufgeregt:
„Eine Frau hat mit zwei Euro für den Stein geboten.“

Der Vater sagte nur:
„Nimm den Stein und gehe damit zu einem Museum, wenn dich dort jemand fragt was der Stein kostet sage nichts.
Hebe einfach nur zwei Finger und schweige.“

So ging der Sohn mit dem Stein ins Museum.
Es dauerte nicht lange und der Chef vom Museum sagte:
„Dieser Stein würde gut in unsere Sammlung passen. Was willst du dafür haben?“
Der Junge hob zwei Finger in die Luft und schwieg. Der Mann sagte:
„Zweihundert Euro? Dafür würde ich den Stein kaufen.“

Der Junge packte den Stein ein, rannte zu seinem Vater und sagte ganz außer Atem:
„Der Mann hat mit zweihundert Euro für den Stein geboten.“

Der Vater sagte nur:
„Nun nimm den Stein und bringe ihn zum Juwelier, wenn dich dort jemand fragt was der Stein kostet sage nichts.
Hebe einfach nur zwei Finger und schweige.“

Also ging der Junge mit dem Stein zum Juwelier.
Der Juwelier schaute den Stein begeistert an und fragte sofort:
„Was willst du für diesen wunderschönen Stein haben mein Junge?“
Der Junge hob zwei Finger in die Luft und schwieg. Der Juwelier sagte:
„Zweitausend Euro? Dafür würde ich den Stein kaufen.“

Der Junge packte den Stein ein, rannte zu seinem Vater und sagte begeistert:
„Der Juwelier hat mit zweitausend Euro für den Stein geboten.“

Der Vater sagte dann:
„Sohn, siehst du nun den Wert des Lebens? Du siehst, es spielt keine Rolle wo her du kommst, wo du geboren wurdest, welche Farbe deine Haut hat oder mit wie viel Geld du geboren wurdest.
Alles was zählt ist, wo du dich selbst einordnest, mit welchen Menschen du dich umgeben willst und wie du entscheidest selbst zu sein.
Es kann sein das du dein ganzes Leben gelebt hast und dabei dachtest das du ein zwei Euro Stein bist.
Es kann sein das du dein ganzes Leben gelebt hast und dich mit Leuten umgeben hast die in dir einen zwei Euro Stein sehen.

Aber jeder von uns hat einen Diamanten in sich. Und wir können entscheiden das wir uns mit Menschen umgeben, die unseren Wert erkennen und den Diamanten in uns sehen.
Wir können wählen ob wir uns selbst auf den Markt stellen oder ob wir uns bei einem Juwelier einordnen.

Und du kannst auch wählen ob du den Wert in den anderen Menschen sehen willst.
Du kannst auch anderen Menschen helfen ihren eigenen Diamanten zu sehen.

Wähle die Leute mit denen du dich umgeben willst gut aus und du wirst sehen das es einen großen Unterschied in deinem Leben machen wird.“

 

 

Diese Geschichte habe ich durch ein Video auf YouTube Kennengelernt. Hier ist der Link dazu. In der Beschreibung unter dem Video bekommt ihr noch weitere Informationen.
Ich habe den Text lediglich recht frei übersetzt da ich ihn gerne mit euch teilen möchte,

Liebe Grüße
Moerkel

November 20

Warten auf den Monteur – Langeweile und innere Selbstreinigung

Warten auf den Monteur – Die Langeweile sinnvoll nutzen

Kennt ihr das: ihr braucht einen Monteur und bekommt einen Termin. Aber anders als in jeder anderen Branche wird euch gesagt: Bitte seien Sie zwischen acht und elf Uhr zu Hause.
Würde das in irgendeiner anderen Branche funktionieren? Stellt euch vor das euer Zahnarzt euch einen Termin zwischen acht und elf geben würde. Ich wette ihr hättet bald einen anderen Zahnarzt.

Was macht man mit der Wartezeit?

Jetzt behaupte ich mal das ich mit der Wartezeit besser klar komme als manch anderer. Immerhin hab ich so die Zeit das hier zu schreiben 😉 Um ehrlich zu sein warte ich auch gerade nur stellvertretend für einen guten Freund der keine Zeit hat.
Ein wenig habe ich mich sogar darüber gefreut ihm helfen zu können, denn das gibt mir die Gelegenheit mich sinnvoll mit meiner Langeweile auseinandersetzen zu können.
Meiner Meinung nach haben wir heutzutage viel zu wenig Langeweile, viel zu wenig Zeit in uns hinein zu hören und uns mit den eigenen Gedanken zu beschäftigen.

Immer wenn ich dies einige Zeit gemacht habe fühle ich mich danach „sauber“.
Die Gedanken sind sortiert, Probleme sind in Gedanken angesprochen und teilweise schon gelöst und meinen inneren „Stimmen“ wurde genug zugehört damit sie erstmal ruhig sind.

Da ich gelernt habe, wie wertvoll Langeweile ist, möchte ich jeden von euch ans Herz legen, euch hin und wieder Zeit für die Langeweile zu nehmen.
Wenn ihr dies ein paar mal gemacht habt, werdet ihr ganz sicher auch die reinigende Wirkung der Langeweile zu schätzen wissen.

So jetzt sollte ich aufhören hier zu schreiben und mich wieder meiner Langeweile zuwenden. Immerhin kommt der Monteur diesmal zwischen acht Uhr und März 2021.

Liebe Grüße
Moerkel

Juni 10

Acht Dinge in denen Introvertierte falsch verstanden werden

Nicht jeder Mensch ist introvertiert. Und wir alle wissen das dies verdammt gut ist!
Da dies aber nun mal so ist, werden die introvertierten natürlich auch oft falsch verstanden oder falsch eingeschätzt.

Hier sind acht typische Momente, die nicht jeder richtig deutet beziehungsweise die gerne falsch verstanden werden

1. Leute denken du bist schüchtern

Im Gegensatz zum Glauben vieler Menschen, bedeutet Introversion nicht, das du schüchtern bist.
Du kannst einfach nur eine ruhige Person sein, einfach gerne viel Zeit alleine verbringen.
Das bedeutet noch lange nicht das dir andere Menschen unangenehm sind. Das du den anderen vertraust heißt noch lange nicht
das du laut sein musst.
Im Gegenteil: Stille mit anderen Menschen zu teilen ist oft schwieriger und erfordert eine große Portion Mut

2. Leute denken das du gerne ausgehst

Aber eigentlich tust du dies nicht. Du fühlst dich wohl in Gegenwart von Menschen, denen du dein Vertrauen schenkst.
Du gehst gerne mit ihnen einen trinken oder verbringst einen schönen Abend mit ihnen.
Eventuell bist du auch in einer leitenden Position und koordinierst mehrere Menschen bei deiner Arbeit.
Wenn dich diese Menschen dann allerdings in einer anderen Situation treffen sagen sie oft: „Mensch, du bist ja viel stiller als ich dachte!“

3. Leute denken das du nur Regenwetter magst

Sicher, es ist schönes Gewitter und ein heftiger Sturm sind sehr interessant.
Es gibt dir den inneren Frieden das du weist, du hast einen guten Grund in deiner Wohnung zu bleiben.
Trotzdem magst du natürlich auch die Sonne und den blauen Himmel.
Du bist introvertiert, kein Vampir!

4. Leute denken du bist ein Bücherwurm

Nur, weil du viel Zeit alleine verbringst, heißt das noch lange nicht das du auch viel Zeit mit lesen verbringst.
Eventuell sind Bücher so gar nichts für dich. Trotzdem vermuten es die meisten Leute nur weil du introvertiert bist.

5. Leute denken du bist langweilig

Du hast all die „typischen“ Interessen die „typische“ introvertierte haben.
Das heißt aber noch lange nicht das es nicht Spaß macht in deiner Nähe zu sein.
Du kannst witzig, clever und einfach eine verrückte Person sein.
Allerdings lernt nicht jeder diese Seiten von dir kennen. Schließlich lässt du nur deine Freunde in dein inneres Blicken.

6. Leute denken du hast keinen Job der mit Kunden zu tun hat

Es kann zwar sein das du einen Job bevorzugst der von dir nicht viel Kundenkontakt erfordert. Oder in dem es viel Kontakt zu Kollegen braucht.
Doch schließlich ist es deine Arbeit und du tust was man von dir verlangt um diese Arbeit bestmöglich zu erledigen.
Wenn Kundenkontakt oder gute Teamarbeit dazugehören, dann ist das nun mal so.
Introversion macht dich schließlich nicht unfähig.

7. Leute denken das sie ihre Probleme auf dich laden können

Nur weil du öfters ruhig bist denken viele Leute das du dich mit den Dingen abfindest und sie dich nicht stören.
Du sprichst nicht die ganze Zeit darüber wenn die Dinge mal nicht so gut laufen und deine Worte nichts daran ändern können.
Aber wenn es ein Problem gibt das deine Gedanken lösen könnten oder du mit Lösungswegen deiner Kollegen oder Chefs nicht
einverstanden bist, hält dich nichts zurück, deine Meinung zu vertreten.
Aus Erfahrung kann ich sagen: Es ist eine Freude die Gesichter der Menschen zu sehen wenn du deinen Mund aufmachst und sie niemals damit gerechnet hätten. Probiert es gerne mal aus 😉

8. Leute denken du bist unglücklich oder schlecht drauf

Du sitzt ruhig in einer Ecke, denkst über die Welt nach oder lauscht einem Gespräch am Nachbartisch.
Wenn du dich dann nichts beteiligt und nebenbei auch nicht über eine Mimik nachdenkst…
ja, sie werden dich ganz sicher fragen ob alles ok ist. Und das nur weil du einfach nur sitzt.

Na, wie viele solche Momente habt ihr schon erlebt?

Liebe Grüße
Moerkel

April 22

Das Gespräch mit der Welt

Ich: Ich bin in meinem Zimmer.
Welt: Bist du böse auf mich?
Ich: Nein, ich möchte nur ein wenig mit mir alleine sein.
Welt: Du wirkst deprimiert. Bist du traurig?
Ich: Nein, ich möchte nur ein wenig Zeit für mich selbst.
Welt: Fühlst du dich krank?
Ich: Nein! Lass mich bitte alleine!
Welt: Ich wusste du bist böse auf mich….

Gestern erst wieder erlebt…..
Kennt ihr sowas auch?

Grüße
Moerkel

März 25

Einmal schick machen bitte!

Heute war wieder einer dieser Tage…

da meine bessere Hälfte heute einen wichtigen Termin mit anschließender Feier hat, brauchte ich neue Klamotten.
Der komplette selbsternannte „Dorfadel“ wird anwesend sein und meine Lady sieht einfach nur umwerfend aus. Da kann ich unmöglich in meinen alten Lumpen ankommen.

Also ab in die Stadt und direkt vor einem großen Kaufhaus geparkt. Als ich drin war begann der Terror… Um ehrlich zu sein war in meinem Kopf Kirmes seit ich wusste das ich für diesen Tag einkaufen musste. Heute brauchte ich die Sachen, es ließ sich also auch nicht mehr aufschieben.

Da ich selbst das Stil-Empfinden eines Grottenolmes besitze, kam ich um eine Beratung nicht herum. Aber welche bemitleidenswerte Verkäuferinnen wird meinem grenzenlosen Charm ausgesetzt sein? Die gute sollte strapazierfähig sein, Humor besitzen, und guter Geschmack konnte auch nicht schaden.
Also scheute ich erst einmal was so an zur Verfügung stand.

1: Eine hochgewachsene, schlanke Dame mit offensichtlich schlecht blondierten Haaren in den besten fünfziger Jahren. Für mich ein zu selbstbewusstes Auftreten als das ich mich wohlfühlen würde. Zudem kaute sie mit offenem Mund ein Kaugummi und wirkte somit wie eine Stil bewusste Kuh auf der Weide. Nein Danke!

2: Zwei Verkäuferinnen die beieinander stehen und sich lautstark über letze Nacht oder sonstwas unterhielten. Da ich glaube das die Damen Verkaufsprovision bekommen, gönnte ich keiner von beiden auch nur einen Cent.

3: Ein Mann! Endlich. Der wird doch verstehen wie ich mich als Kerl fühle. Da er sehr gut und trotzdem locker gekleidet ist, traue ich ihm zu, dass er mir auch ein paar schicke Klamotten empfehlen kann. Doch als ich auf ihn zustapfte, unsere Blicke sich treffen, und er sich sicher ist was ich von ihm will, dreht er sich um und tut als ob er mich nicht gesehen hätte. Ich bin vielleicht nicht der schönste aber das finde ich dann doch überreagiert.

4: Eine Dame, locker aber elegant gekleidet, ende der vierziger würde ich schätzen. Sie berät grad zwei ältere Männer in der Abteilung mit den Hemden. Ihr lachen ist schon von weitem zu hören. Ihr herzliches Lachen erreicht selbst ihre Augen und ich bin mir sicher: Diese Frau ist in der Lage mich zu ertragen 😉

Da sie noch in der Beratung ist warte ich in höflichem Abstand und versuche unauffällig auszusehen. Ich denke ich war so unscheinbar wie ein Puma im Affenhaus, schließlich kam sie, sobald sie konnte, auf mich zu.

Ich begann mit der ehrlichen Frage ob sie für eine Herausforderung bereit sei. Sie lachte wieder und ich wusste: Ich habe bald schicke Klamotten!

Als wir gerade am zweiten Kleiderständer angekommen sind passierte allerdings das grausamste: Ein alter Mann, einer der sich offensichtlich für etwas besseres hält, platze mitten in unser halbwegs entspanntes Gespräch. Er wollte den Pullover in seiner Hand. Jedoch eine Nummer größer.
Meine Auserwählte konnte ihn auch nicht vertrösten und versuchte verzweifelt die Situation zu lösen.

Urplötzlich lief eine weitere Verkäuferin. Wo sie herkam ist mir auch jetzt noch ein Rätsel, aber nun war sie da und wurde von meiner Beraterin angehalten.
Die beiden unterhielten sich wenige Sekunden und ich wurde wie ein Stück Vieh weitergereicht.

Zum Glück zeigte meine neue Beraterin ebenfalls eine große Portion Humor. Sie lachte immerhin sehr herzlich als sie meinen Bauchumfang ausgemessen hat…
Doch dies hat zum Glück das Eis zwischen uns gebrochen und schon bald hatte ich eine Auswahl schicker Hemden vor mir liegen. Schnell hatte ich zwei davon anprobiert und mich natürlich für das zweite entschieden.

Als es nun zu den Sakkos ging, merkten wir beide recht schnell das ich weder aussehen wollte wie mein Opa, noch wie Elvis. Darum hat sich mich an ein anderes Geschäft verwiesen. Ein schritt den sich heutzutage kaum noch ein Verkäufer traut, der von mir aber sehr geschätzt wird. Nun noch zur Kasse und schnell bezahlen damit ich hier herauskomme.

Eine knappe Stunde später, drei Liter Schweiß weniger und einem Blutdruck der langsam wieder menschlich wurde, verließ ich das Geschäft mit einem Hemd mehr.

Von den drei Stunden die ich für das Sakko und die Schuhe brauchte erzähle ich eventuell ein anderes mal. Jetzt brauche ich erstmal eine Pause…

erschöpfte Grüße

Moerkel