Mai 15

Wie man sich um Introvertierte und Extrovertierte kümmert

Zwölf Dinge wie man sich um Introvertierte kümmert:

1. Respektiere ihren Bedarf an Privatsphäre
2. Stelle sie niemals in der Öffentlichkeit bloß
3. Lasse sie die Situation erstmal untersuchen
4. Gebe ihnen Zeit Dinge zu überdenken. Zwinge sie nicht zu spontanen Antworten
5. Unterbreche sie niemals
6. Gebe ihnen eine rechtzeitige Vorwarnung, wenn sich Dinge in ihrem Leben ändern werden
7. Gebe immer fünfzehn Minuten vorher Bescheid, bevor sie Sachen beenden sollen
8. Kritisiere sie immer wenn ihr alleine seid
9. Bringe ihnen neue Fähigkeiten nicht in Gegenwart von anderen bei
10. Ermögliche es ihnen, den einen besten Freund zu finden, der ähnliche Neigungen hat
11. Dränge sie nicht dazu neue Freunde zu gewinnen
12. Respektiere das sie introvertiert sind. Versuche nicht einen Extrovertierten aus ihnen zu machen

Zehn Dinge wie man sich im Extrovertierte kümmert:

1. Respektiere ihre Unabhängigkeit
2. Mach ihnen vor anderen Komplimente
3. Akzeptiere und bestärke ihren Enthusiasmus
4. Erlaube ihnen zu erforschen und Dinge auszusprechen
5. Überrasche sie
6. Verstehe wenn sie beschäftigt sind
7. Lasse sie „einfach rein rauschen“
8. Biete ihnen Möglichkeiten an
9. Gebe ihnen physische und verbale Zuneigung
10. Lasse sie „scheinen“

liebste grüße
Mörkel

Mai 13

Sind introvertierte schüchtern?

Um zu klären ob introvertierte schüchtern sind muss, sollten die Begriffe erstmal geklärt werden.

Was also bedeutet es wenn jemand schüchtern ist?
Schüchternheit ist ein Gefühl. Oftmals basiert dieses Gefühl auf gemachten Erfahrungen die eine Angst hervorrufen.
Durch diese Erfahrung erwartet man, das etwas unangenehmes passiert und um dies zu vermeiden entwickelt man eine natürliche, kaum zu unterdrückende, Angst.
Dies hemmt einen dann und man ist schüchtern. Zumindest wenn man es nur kurz oberflächlich erklären möchte 😉

Was lässt Introvertierte Menschen schüchtern wirken?
Introvertierte beschäftigen sich viel mit ihrem innerem selbst und wenden ihre Energie für ihre eigenen Gedanken auf.
Dadurch dauern Entscheidungen oft länger, da sie schlichtweg öfter und mitunter gründlicher abgewogen werden.
Nicht selten wird dies als Zurückhaltung empfunden.

Leider sieht von außen betrachtet beides sehr ähnlich aus, obwohl es völlig verschiedene Dinge sind.

Selbstverständlich gibt es aber auch schüchterne Introvertierte. Ebenso wie es schüchterne Extrovertierte gibt.
Vermutlich leiden die Extrovertierten nur deutlich stärker unter ihrer Schüchternheit, da sie den Kontakt zu anderen Menschen brauchen, es ihnen aber deutlich schwerer fallen dürfte, diesen aufzubauen.

Also bitte verwechselt Schüchternheit nicht mit Introversion. Schließlich sind es verschiedene Dinge 😉

Grüße
Mörkel